Verdächtige Sendungen und Bedrohungen früh erkennen.
Briefbomben, Paketbomben, Pulverbriefe oder Drohungen per Brief, Telefon und E-Mail gehören zum Glück nicht zum Arbeitsalltag. Genau deshalb ist im Ernstfall oft unklar, was zu tun ist.
Sicherheit beginnt nicht erst beim Vorfall. Sie beginnt beim Erkennen.
Zwei Themen. Ein gemeinsames Ziel: Handlungssicherheit.
Wir konzentrieren uns auf Situationen, in denen Mitarbeitende ungewöhnliche Sendungen, Drohungen oder sicherheitsrelevante Hinweise aufnehmen und richtig weitergeben müssen.
Wenn Eingangspost zum Sicherheitsvorfall werden kann.
Eine auffällige Sendung muss nicht gefährlich sein. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende typische Auffälligkeiten erkennen und wissen, wann eine Sendung nicht geöffnet, weitergegeben oder normal bearbeitet werden sollte.
Drohungen erreichen Organisationen über viele Wege.
Am Telefon, per Brief, per E-Mail, über Kontaktformulare oder persönlich: Mitarbeitende mit Außenkontakt sind häufig die ersten Personen, die eine Bedrohungssituation aufnehmen.
Konkrete Situationen statt abstrakter Sicherheitsbegriffe.
Die meisten Unsicherheiten entstehen nicht, weil Mitarbeitende fahrlässig handeln. Sie entstehen, weil nicht eindeutig ist, ob eine Situation noch normal, ungewöhnlich oder bereits sicherheitsrelevant ist.
Eine Sendung wirkt ungewöhnlich
Ein Brief oder Paket passt nicht zur erwarteten Post, hat auffällige äußere Merkmale oder wirkt im Verhältnis zu Größe und Inhalt ungewöhnlich.
Eine Substanz tritt aus
Pulver, Granulat, Flüssigkeit oder ein unbekannter Stoff wird sichtbar. Dann zählt nicht Neugier, sondern ein vorher bekannter Ablauf.
Eine Drohung geht ein
Ein Anruf, ein Brief oder eine E-Mail enthält eine Drohung gegen Personen, Gebäude, Veranstaltungen oder betriebliche Abläufe.
Zuständigkeiten sind unklar
Im Ernstfall geht wertvolle Zeit verloren, wenn Mitarbeitende erst herausfinden müssen, wer informiert wird und wer entscheidet.
Was Mitarbeitende wissen müssen.
Entscheidend ist nicht nur, ob jemand eine Auffälligkeit erkennt. Entscheidend ist, was danach passiert.
Erkennen
Welche Merkmale, Begleitumstände oder Aussagen eine genauere Bewertung erforderlich machen.
Einordnen
Wann eine Situation ungewöhnlich, verdächtig oder potenziell sicherheitsrelevant ist.
Nicht falsch reagieren
Warum eine verdächtige Sendung nicht einfach geöffnet, geschüttelt, weitergereicht oder normal bearbeitet werden sollte.
Melden
Welche internen Ansprechpartner, Sicherheitsverantwortlichen oder externen Stellen einbezogen werden müssen.
Dokumentieren
Welche Informationen bei Drohungen, verdächtigen Sendungen oder unklaren Vorfällen wichtig sein können.
Wissen, das in der Praxis funktioniert.
Je nach Fragestellung unterstützen wir mit offenen Seminaren, individuellen Inhouse-Schulungen oder bei der Weiterentwicklung bestehender Abläufe.
Praxisnah schulen.
Schulungen zu verdächtigen Sendungen, Briefbomben, Paketbomben, Pulverbriefen, Drohungen und richtigem Verhalten im Verdachtsfall.
Seminare entdeckenEigene Abläufe einbeziehen.
Schulungen für Poststelle, Empfang, Sekretariat, Bürgerbüro, zentrale Dienste, Sicherheitsverantwortliche oder Führungskräfte.
Inhouse-SchulungenProzesse überprüfen.
Unterstützung bei Meldewegen, Zuständigkeiten, Verhaltensregeln und organisatorischen Sicherheitsprozessen.
BeratungErfahrung dort, wo Sicherheit konkret wird.

Serkan Antmen
Serkan Antmen beschäftigt sich seit über 24 Jahren mit Post-
und Dokumentenlogistik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf
sicheren Abläufen in Poststellen und dem Erkennen verdächtiger
Briefe, Pakete und anderer Auffälligkeiten im Posteingang.
Dabei geht es nicht um Alarmismus, sondern um Handlungssicherheit:
Mitarbeitende sollen wissen, wann sie genauer hinschauen müssen,
welche Reaktionen vermieden werden sollten und welche Schritte
im Verdachtsfall vorgesehen sind.
Kompakte Praxishilfen für den Arbeitsalltag.
Sicherheit funktioniert besser, wenn wichtige Informationen auch nach einer Schulung schnell verfügbar sind. Hier können künftig kurze Übersichten, Grafiken und Handlungshilfen eingebunden werden.
Verdächtige Sendungen erkennen
Eine grafische Übersicht typischer Auffälligkeiten bei Briefen und Paketen – als schneller Einstieg für Poststelle, Empfang und zentrale Dienste.
Was tun bei verdächtiger Sendung?
Eine kompakte Handlungshilfe für den Verdachtsfall: Was vermeiden, wen informieren, welche Schritte einleiten?
Drohung eingegangen – was jetzt?
Eine Checkliste für Drohanrufe, Drohbriefe und digitale Drohungen: Welche Informationen sind wichtig und wie werden sie weitergegeben?
Die Praxishilfen können später als PDF-Downloads eingebunden und zusätzlich auf Kampagnen- oder Seminarseiten genutzt werden.
Sensibilisieren, ohne unnötig zu verunsichern.
Seltene Ereignisse dürfen nicht dazu führen, dass Mitarbeitende bei jeder ungewöhnlichen Sendung oder jeder schwierigen Nachricht Alarm schlagen. Gute Sicherheitsorganisation bedeutet, Auffälligkeiten ernst zu nehmen, Risiken realistisch einzuschätzen und im Verdachtsfall nach einem bekannten Ablauf zu handeln.
Wie gut ist Ihre Organisation vorbereitet?
Ob Seminar, Inhouse-Schulung oder Unterstützung bei internen Abläufen: Wir schauen gemeinsam, welcher Ansatz zu Ihrer Situation passt.

